Die UNIKA ist eine Erfolgsgeschichte und feiert in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum.
Martin Umhau, Vorstandsvorsitzender des im Jahre 2001 gegründeten Branchenverbandes der Kartoffelwirtschaft, ist vom Erfolg der Union überzeugt. Auf der Mitgliederversammlung anlässlich des 10-jährigen Jubiläums am 7. Februar 2012 in Berlin, auf der er für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde, zog er Bilanz. Zu den Meilensteinen in der Geschichte des Verbandes gehört die Gründung der QS-Fachgesellschaft Obst, Gemüse und Kartoffeln im Jahr 2004. Als Mitgesellschafter hat sich die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft von Beginn an aktiv an der Erstellung der Leitfäden beteiligt und damit in das wichtige Thema Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit eingebracht. „Wir werden uns auch weiterhin für Qualität und Sicherheit in der gesamten Kette, bis hin zum Verkauf an der Ladentheke einsetzen“, so Umhau. „Nur so wird es gelingen, dem Verbraucher unsere tolle Knolle und die vielseitigen Produkte daraus noch schmackhafter zu machen.“
Die UNIKA hat sich in den letzten Jahren aber auch als Initiator und ideeller Träger der PotatoEurope, der europaweit bedeutendsten Fachmesse der Kartoffelwirtschaft, einen Namen gemacht. Gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) als Organisator ist der Branchenverband regelmäßig Gastgeber und verantwortlich für das Rahmenprogramm.
Die Erfolgsbilanz der UNIKA würdigte auch Werner Hilse, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), in seinem Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum. Als einer der beiden Gründungsväter und langjähriger Vorsitzender der UNIKA weiß er, wovon er spricht. In seiner Verantwortung für den Bundesverband der Stärkekartoffelerzeuger e.V. (BVS) und Bauernpräsident von Niedersachsen, dem größten Kartoffelland in Deutschland, ist er der Branche auch weiterhin sehr eng verbunden. Gemeinsam mit der UNIKA und anderen Partnerverbänden setzt er sich bis nach Brüssel dafür ein, dass der Kartoffelanbau in Deutschland auch unter den künftigen agrarpolitischen Rahmenbedingungen wirtschaftlich betrieben werden kann.
Den Gastvortrag auf der 11. UNIKA-Mitgliederversammlung hielt Jörg-Michael Junginger von media advice ©. In seiner Präsentation zum Thema „Medientraining - Schwerpunkt TV“ formulierte er folgende klare Botschaft: „Wer als Interessenvertreter einer Organisation wahrgenommen werden will, muss seine Antworten und Botschaften als Nachrichten verstehen, sie also zu Kernbotschaften bündeln und strukturieren.“ Nur so bestehe die Chance, via Massenmedien die eigene Zielgruppe zu erreichen.
Auf der Jubiläums-Mitgliederversammlung wurde auch der UNIKA-Jahresbericht 2011 vorgestellt. Er gibt nicht nur einen Überblick über die zentralen Aktivitäten des Branchenverbandes, sondern enthält auch Einschätzungen zum Markt, zu agrarpolitischen Rahmenbedingungen sowie wichtige Strukturdaten der Kartoffelwirtschaft. Der UNIKA-Bericht 2011 ist im Netz abrufbar unter
www.unika-ev.de