Verden - Die Niedersächsische Landjugend (NLJ) hat auf der 62. Landesversammlung Anfang Dezember einen neuen Landesvorstand gewählt.
Ein Highlight der 62. Landesversammlung war neben der Wahl des Vorstandes der „Markt der Möglichkeiten“, auf dem die Landjugend sich in ihrer ganzen Vielfalt präsentierte.
© Michalek
Markus Hauschild, bisher im erweiterten Landesvorstand, wurde von den Delegierten für die nächsten zwei Jahre zum neuen Landesvorsitzenden bestimmt, Janina Tiedemann in ihrem Amt als Landesvorsitzende bestätigt. Während Katharina Arens, Lars König und Mathias Sauß nicht für eine weitere Amtszeit kandidierten, stellten sich Michael Koch, Meike Klintworth, Birte Scharlemann und Nicole Schröder für eine Wiederwahl zur Verfügung. Nicole Schröder übernimmt das Amt der ersten, Meike Klintworth das der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, Michael Koch wird der neue erste stellvertretende Vorsitzende. Birte Scharlemann behält ihren Posten im erweiterten Landesvorstand.
Mit Jan-Henrik Schöne gibt es ein neues Gesicht im Landesvorstand der Niedersächsischen Landjugend. Der 22-jährige Student der Agrarwissenschaften ist seit 2009 in der Landjugend-Ortsgruppe Schwanewede und möchte sich als zweiter stellvertretender Landesvorsitzender besonders im Agrarbereich der NLJ stark machen und den Austausch junger Landwirte untereinander fördern.
Ein Highlight der 62. Landesversammlung war neben der Wahl des Vorstandes der „Markt der Möglichkeiten“, auf dem die Landjugend sich in ihrer ganzen Vielfalt präsentierte. Die Landjugendlichen, aber auch die Ehrengäste, unter anderen Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan, nutzten die Gelegenheit: Sie informierten sich an verschiedenen Ständen beispielsweise über den Ghana Verein, der die Landjugend in Ghana unterstützt, und über die Projekte und Aktionen zur Förderung des ländlichen Raumes in Niedersachsen.
Landesvorsitzende Janina Tiedemann unterstrich in ihrer Ansprache die Bedeutung der strukturellen Förderung der Jugendverbandsarbeit und sagte: „Wir brauchen nicht mehr Geld! Was wir brauchen, ist die Sicherstellung der langfristigen strukturellen Förderung, die uns Planungssicherheit gibt und eine nachhaltige Arbeit ermöglicht.“ Nur so sei die Organisation etwa der 72-Stunden-Aktion in diesem Jahr möglich gewesen, in der Landjugendliche in ganz Niedersachsen etwas für Ihren Ort tun konnten.