Ihr möchtet eine 900 Meter lange Ski- und Snowbardpiste hinab sausen oder im ewigen Eis klettern? Kein Problem. Beim JUNGLE-Gewinnspiel könnt Ihr 3 x 2 Eintrittskarten für den Snow Dome in Bispingen gewinnen.
Beantwortet folgende Frage und schickt die Antwort bis zum 17. Februar 2012 an jungle@dlv.de, Stichwort: SNOW DOME.
Wo findet das diesjährige Nacktrodeln statt?
- a) Braunlage
- b) Braunschweig
Und jetzt schnell an den Rechner und die Gewinnermail abgeschickt. Wir drücken Euch die Daumen!
Damit Ihr so richtig in Stimmung kommt, hier noch eine Geschichte für Winterfans:
Schneehasen unterwegs in Südtirol
Warum immer nur Skifahren? Karolin und Luise haben sich in Südtirol zeigen lassen, was Winterfans im Schnee noch so alles erleben können.
Wo wir sind? In der Südtiroler Region Alta Badia. Ein außergewöhnliches Stück Land, nicht nur wegen seiner faszinierenden Natur, sondern vor allem wegen der Kultur. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich die Region ihre eigene Kultur und vor allem Sprache bewahrt - das Ladinische. Die Sprache ist romanischen Ursprungs und wird in Alta Badia von Großteilen der Bevölkerung, neben deutsch und italienisch, gesprochen. Bekannt ist die Region vor allem als Wintersportparadies. Als Schneebanausen und Nordlichter fielen uns da nur Ski- und Snowboardfahren ein, doch die Südtiroler Schneehasen, haben uns gezeigt, da geht noch viel mehr.
Auf Kufen um die Kurven
„Könnt ihr eigentlich rodeln?“ Na klar können wir rodeln. Das haben wir als Kind tausend Mal gemacht. Rauf auf den Schlitten und den Berg hinunter... dachte ich zumindest. Kurz darauf lerne ich, das Rodeln eine ernstzunehmende Sportart ist. Bevor es bergab geht, müssen wir erstmal die knapp über einen Kilometer lange Piste hoch stapfen. Eine Haarnadelkurve folgt der Nächsten. Innerlich frage ich mich, wie ich da mit dem Schlitten bloß rumkommen soll und sehe mich schon an der Planke kleben.
Hannes Rainer, Trainer der Südtiroler Rodeljugendmannschaft und unser Begleiter, scheint meine Gedanken lesen zu können. „Wisst Ihr denn wie Ihr einen Schlitten lenkt?“, hakt er nach. Ehrlich gesagt wusste ich noch nicht einmal, dass man einen Schlitten lenken kann. Eine Einweisung im Schnellverfahren und dann geht es die kurvenreiche, steile Piste runter. 90 km/h ist der Rekord auf dieser Piste - gefühlt habe ich ihn gebrochen!
Schneeschuhwandern
Ganz so schnell geht es am nächsten Tag nicht vorwärts, doch wir haben nicht weniger Spaß. Schneeschuhwandern steht auf dem Programm. Wir wollen uns „offroad“ Richtung Gipfel wagen. Schneeschuhe sind Untersätze, die unter die Schuhe geschnallt werden. Durch die vergrößerte Auflagefläche ist selbst Wandern im Tiefschnee möglich. Die Nägel in der Sohle verhindern das Rutschen, wenn es eisig ist.
Anfangs stapfen wir noch lachend und tratschend nebeneinander her, doch kaum haben wir den Weg verlassen, wird unser Geschnatter gegen Prusten und Keuchen eingetauscht. Immer wieder sinken wir bis zum Oberschenkel im Schnee ein. Schneeschuhwandern ist anstrengender, als gedacht. Ich bin froh, als wir nach etwa einer Stunde oben ankommen und Schokoladenpause machen. Vor uns glitzern der Peitlerkofel und die Aferer Geislerspitzen um die Wette, im Südwesten lassen sich die schneebedeckten Kuppen des Schlern erahnen.
Der Abstieg geht bedeutend schneller, sei es, dass wir streckenweise rutschen, als hätten wir Skier unter den Füßen oder aber wir schneller sind, weil wir schon instinktiv die Kasnockerln, die uns als Mittagsessen versprochen wurden, riechen.
Hoch zu Ross
Ungeduldiges Schnauben und Kopfschütteln - die kleine Gruppe blonder Südtirolerinnen, die uns ihre Art des Zeitvertreibens im Schnee zeigen wird, kann es gar nicht abwarten, sich in Bewegung zu setzen. Wir machen einen Ausflug mit den wohl typischen Südtirolern - drei Haflingern. Das robuste Gebirgspferd kommt aus dem Bergdorf Hafling in der Nähe von Meran und ist der perfekte Begleiter für Touren durch das Gelände. Kaum sitze ich oben, traben wir zügig durch den Schnee in Richtung Flussufer. Der Himmel ist tiefblau und keine Wolke bedeckt die Sonne. Im Hintergrund erheben sich majestätisch die Berge.
Unser Ausflug ins Winterwunderland ist vorbei und es fällt es uns schwer, das weiße Paradies zu verlassen. Glücklicherweise erfahren wir kurz vor Abfahrt, dass auch in Deutschland der Winter angekommen ist und die ersten Flocken fallen.
Mehr Infos unter: www.suedtirol.info/de/. Mehr von den beiden Weltenbummlerinnen findet Ihr auf ihrer Facebook Seite:
www.facebook.com/FromBerlinTo