Montag, 21.05.2012
Schweinemarkt: Preise stabil
Wien/Berlin - Das europaweit unterdurchschnittliche Schlachtschweineangebot sorgt für feste Preise auf den Märkten. Dieser positve Trend wird auch für die kommende Woche erwartet.
Der Mastschweinepreis liegt diese Woche bei 1,55 Euro je Kilogramm.
© drx/fotolia.de
Stabile bis steigende Preise sind auch diese Woche am EU-Schweinemarkt festzustellen. Während Frankreich mit plus fünf Cent und Spanien mit plus sechs Cent ein sehr positives Zeichen setzen, überwiegen sonst meist unveränderte Notierungen. Quer durch die Länder wird von einem knapp versorgten Schlachtschweinemarkt berichtet.
Das gilt auch für Deutschland, wo die Hauspreis-Strategie der großen Schlachtunternehmen diese Woche nicht fortgesetzt wurde, da das Angebot nicht groß genug war, um echten Preisdruck auszuüben. Die Notierung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) bleibt daher ebenfalls stabil.
In Österreich liegen Angebot und Nachfrage am Schweinemarkt derzeit gleichauf. Die einige Prozent unter dem Durchschnitt liegende Menge deckt sich mit einem teilweise verhaltenen Bestellwesen, berichtet die Schweinebörse.
Ähnliche Situation für kommende Woche erwartet
Die Fleischbranche versucht mit verringerten Schlachtzahlen, beim
Umsetzen der für diese Jahreszeit überdurchschnittlichen Schweinepreise
erfolgreich zu sein. Ähnliche Verhältnisse werden auch in der kommenden
Woche erwartet. Die Konsequenz aus dieser Situation ist eine
unveränderte Notierung. Der Mastschweinepreis bleibt diese Woche somit
bei 1,55 Euro (Berechnungsbasis: 1,45 Euro je Kilogramm).
Das europaweit unterdurchschnittliche Schlachtschweineangebot dürfte
weiter für stabile Verhältnisse sorgen. Das aktuelle Preisniveau sollte
demnach dieses Jahr nicht in Nachkarnevals-Turbulenzen geraten, erwarten die
Experten der Österreichischen Schweinebörse. Auch die
Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) geht für
die kommende Woche von festen Preisen aus, sie verweist in diesem
Zusammenhang auf positive Signale aus dem Exportgeschäft für Fleisch.
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aiz
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