• nachrichten
  • themen
  • mediathek
  • community
  • WETTER

  • MÄRKTE & PREISE

  • BRANCHENBUCH

  • APPS

  • SHOP

  • WEITERE
    • Termine

    • Lexikon

    • Jobportal

    • Unternehmensporträt

    • Prospekt-Center

    • dlv-Agrarmedien

    • Mediadaten

Land und Forst Home
Bitte warten
  • Suche
  • Quickfinder
  • Login
  • Registrieren
  • Newsletter
Bitte anmelden.
Bitte richten Sie Ihr Benutzerkonto unten stehend ein.
Wählen Sie bitte unten stehend aus unserem Newsletterangebot.

Für die eingegebene Quickfinder Nummer konnte kein Ergebnis gefunden werden.

Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.

Der Suchbegriff sollte mindestens 3 Zeichen beinhalten.

Sie wurden erfolgreich abgemeldet.

Bitte füllen Sie alle Felder aus.



Passwort vergessen


Falls Sie noch nicht für agrarheute.com registriert sind klicken Sie hier.

  • Startseite

  • Aus den Regionen

  • Agrarpolitik

  • Pflanzenbau

  • Tierhaltung

  • Forst

  • Technik

  • Energie

  • Management

    • Wirtschaft & Unternehmen

    • Geld & Recht

    • Betriebsführung

  • Märkte

  • Landleben

  • Jungle

  • Aktuelles Heft

  • Bildergalerien

  • Kleinanzeigen

  • Termine

  • Abo

  • Probelesen

  • Das Team

  • Mediadaten

[ » LAND & Forst » Content » Management » Betriebsführung » Unternehmertag_Braunschweig ]
Dienstag, 22.05.2012
« zurück Probeabo
Betriebsführung | 16.02.2012 Redaktion Land und Forst

Risiken ständig filtern und sortieren

Referenten aus ganz verschiedenen Berufen beleuchteten während des Unternehmerforums in der Region Südost-Niedersachsen das Thema „Risikomanagement“ von mehreren Seiten.

Referenten und Veranstalter (v. l.): Hermann Isensee, Sprecher der Volksbanken -Braunschweig/Wolfenbüttel, Ralf Stephan, Jens Gottsmann, Hilmar Gerdes, Andreas Freytag (LWK-Bezirksstelle Braunschweig) und Kammerpräsident Arendt Meyer zu Wehdel.
Bild vergrößern
Referenten und Veranstalter (v. l.): Hermann Isensee, Sprecher der Volksbanken -Braunschweig/Wolfenbüttel, Ralf Stephan, Jens Gottsmann, Hilmar Gerdes, Andreas Freytag (LWK-Bezirksstelle Braunschweig) und Kammerpräsident Arendt Meyer zu Wehdel.
Dabei ging es um Abläufe auf den Finanzmärkten, die Wirkung der Medien und betriebsinterne Knackpunkte ebenso wie um die Frage, was geschieht, wenn der Betriebsleiter selbst zum Risiko wird.

Am Ende waren es die scheinbar ganz einfachen Fragen, die viele Zuhörer stutzen und ins Grübeln geraten ließ. „Was passiert in Ihrem Betrieb, wenn Sie morgen nicht zuhause, sondern unter einer OP-Lampe aufwachen?“, gab Hilmar Gerdes vom Fachbereich Betriebswirtschaft und Markt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen den fast 200 Teilnehmern des 3. Braunschweiger Unternehmerforums zugespitzt mit auf den Weg. Angesichts des Eisregens am Donnerstagmorgen war das aber eine alles andere als abwegige Frage.

Gefahr des Ausbrennens

Noch tiefer unter die Haut aber ging der Vortrag von Axel Dubinski, der sich mit dem „Risikofaktor Mensch“ befasste. Wie es ist und woran man erkennen kann, wenn Leistungsträger ausbrennen, schilderte der Personaltrainer aus München sehr eindringlich anhand seiner eigenen Erfahrungen mit einem Burnout.
Dubinski riet den Betriebsleitern, ihre Tagesabläufe unter die Lupe zu nehmen. „Die meisten von Ihnen wenden mehr Zeit für die Erhaltung von Maschinen und Gebäuden auf, als für die eigene Regeneration“, stellte er fest, während im Saal ein Mobiltelefon klingelte. Ständige Erreichbarkeit und eng getaktete Tagesabläufe ließen keine Zeit, auf sich selbst zu achten - obwohl mit höherem Alter auch der „Erhaltungsaufwand“ steige.

„Volle Leistung zu bringen, ist auch über längere Zeit kein Problem - solange danach eine Erholungsphase kommt“, sagte Dubinski. Wer dies vernachlässige, laufe Gefahr, allmählich auszu-brennen. Auf gespanntes  Interesse stieß seine Übersicht über die verschiedenen Stufen des Burnouts. Am Anfang stehen der Zwang, sich zu beweisen, verstärkter Einsatz und die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse - am Ende Depression und totale Erschöpfung. „Vor allem Männer neigen dazu, so zu tun als würden sie weiter funktionieren. Das ist gefährlich. Achten Sie auf Alarmzeichen und gönnen Sie sich Pausen“, riet der Trainer, der sonst Führungskräfte in Großunternehmen schult.

Einfacher Schutz hilft

Über Risiken an Kapitalmärkten berichtete Jens Gottsmann, Portfoliomanager bei Union Investment. „Wer nach der alten Weisheit handelt, Aktien zu kaufen und einfach lange zu halten, wird nichts verdienen“, sagte Gottsmann und wies auf den Umstand hin, dass der Dax heute auf dem Stand von 1999 angekommen ist. Das Auf und Ab der Zwischenzeit habe man aber nutzen können.

Der Banker riet, vorab eine maximale Grenze für die Verluste zu definieren, die man in Kauf zu nehmen bereit ist, um ab einem kritischen Punkt das Kapital zu bewahren. Als Alternative nannte der Aktien mit einer Verlustversicherung (Put) zu kaufen. „Schon einfache Formen des Risikomanagements lohnen sich für private Anleger über einen längeren Zeitraum immer“, so Jens Gottsmann.

Regelmäßig prüfen

Hilmar Gerdes gab aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen Überblick über mögliche interne und externe Risiken, die ein Betriebsleiter beachten muss. Je höher der Anteil an Fremdkapital, Lohnarbeitskräften oder Pachtflächen, desto schwieriger werde es, alle Faktoren auch unter komplizierten  Bedingungen zu entlohnen. „Märkte und Erlöse schwanken zum Teil erheblich - und doch müssen die Vollkosten gedeckt werden“, brachte der Betriebswirtschaftler der Kammer das Problem auf den Punkt. Gerdes empfahl, regelmäßig die eigene Finanzplanung zu überprüfen, bei Wachstumsplanungen Krisenszenarien zu berücksichtigen und beispielsweise der Verpächterpflege einen höheren Stellenwert als bisher beizumessen.

Wider die Medienmacht

Welche Risiken für einen Betrieb aus der Medienberichterstattung über die Landwirtschaft erwachsen können, betrachtete Ralf Stephan, Chefredakteur der LAND & Forst, in seinem Vortrag. „Medien beeinflussen Verbraucher und damit auch Märkte“, machte er eingangs deutlich. Am Beispiel von sogenannten Lebensmittelskandalen der jüngeren Vergangenheit legte er die Wirkmechanismen solcher medialen Kampagnen und ihre Auswirkungen auf Märkte dar.

„Verbraucher sind empfänglich für Meldungen, die sie vor angeblichen Risiken warnen. Ihre Sorgen und Ängste werden umso größer, je weniger sie darüber wissen“, stellte der Journalist fest. Seine Ableitung für die praktische Arbeit: Landwirte sollten die Verbreitung von Informationen über ihre Arbeit als Teil ihrer Betriebsaufgaben ansehen. Dafür bieten sich aus seiner Sicht zwei unterschiedliche Wege an:  Erstens der Kontakt zu regionalen Medien, den abgestimmt haupt- und ehrenamtliche Landvolkmitarbeiter halten sollten, sowie zweitens eine möglichst vielgestaltige Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. „Zeigen Sie, dass es nichts zu verbergen gibt, schaffen Sie aber auch positive Erlebnisse für Ihre Nachbarn und Kunden. Denn Vertrauen baut auf Wissen und auf Emotionen gleichermaßen.“ Dabei müsse nicht jeder Betrieb Schulklassen oder Seniorengruppen auf seinen Hof einladen. Der LAND & Forst-Chef regte an, Kollegen, die in dieser Hinsicht schon aktiv sind, gezielt zu unterstützen

Nicht nur Gas geben

„Gesellschaftliche Akzeptanz ist ein Grundrisiko, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen“, hatte Kammerpräsident Arendt Meyer zu Wehdel bereits in seinen Begrüßungsworten festgestellt. Eindringlich sprach er die Belastungen an, denen vor allem Betrieb-leiter ausgesetzt sind. Man dürfe nicht immer nur aufs Gas treten, mahnte der Präsident. Im Vorfeld mag sich mancher gefragt haben, ob der ungewöhnliche Themenmix zur Weiterbildung hart gesottener Unternehmer passt. Die Podiumsdiskussion und die intensiven Gespräche beim abschließenden Braunkohlessen aber zeigten, dass den Veranstaltern ein packendes Programm gelungen ist.
 
red/ste
Lesen Sie hierzu auch
  • Produktion und Förderung Niedersachsen: Agrarinvestitionsförderung ist ausgebucht
  • Steuer und Finanzen Wenn‘s um Geld geht, ist Reden Gold
  • Video Investition in Bio-Legehennenstall
Um ein Kommentar zu schreiben müssen Sie sich einloggen.
Beitrag Empfehlen Drucken Kommentieren
« zurück Probeabo
Social Media



Lesen Sie und diskutieren Sie mit, was die Landwirtschaft bewegt.
Keywords Betriebsführung | Braunschweig | Niedersachsen | Unternehmertag
Daten des Empfängers
Ihre Angaben
Ihr Kommentar: *
Wichtiger Hinweis:

Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nur für den Artikelversand verwendet.
Mit der Bestätigung des Sendebuttons willigen Sie in die Speicherung Ihrer Daten ein.

  • Kontakt
  • Das LAND & Forst Team
  • Impressum
Marktfrüchte  Tiere  Milch  Futtermittel
Testen Sie jetzt kostenlos die Beta-Version unseres "Marktkompass" mit Echtzeitkursen, Marktanalysen und Marktnachrichten - ein Service der dlv-Agrarmedien. Wählen Sie oben aus der Navigation den gewünschten Marktkompassbereich.
Anzeige
Meist gelesen
Unsere EM-Experten
Milcherzeuger hoffen auf schnelle Trendwende
Sinkende Preise bei Milch erwartet
Wetter
Oldenburg Hannover
heute 28°C 20°C   26°C 20°C
morgen 27°C 17°C   22°C 17°C
über-
morgen
21°C 11°C   19°C 13°C
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Wetterdaten: mit 6-Tage-Vorschau
LAND & Forst - TV
Milchproduktion Hofreport: Side by Side-Melkstand als gute Wahl
Weitere Top-Videos auf agrarheute.com
  • Produktion und Förderung agrarheute.com unterwegs: Gemüsefarm in luftiger Höhe
  • Dorf und Familie Zukunftstag: Jens und Lukas lernen melken
  • Produktion und Förderung agrarheute.com unterwegs: Stippvisite bei Farmer Wilks
LAND & Forst - TV: Alle Videos
In der aktuellen Ausgabe
  
Lesen Sie in der aktuellen LAND & Forst 20/2012: Agrarpolitik: Kommunikation und Transparenz +++  Pflanzenbau: Gute Grassilage hält Kühe gesund +++ Tierhaltung: Vom Sauen- zum Maststall+++ Technik: Hochdruckreiniger -Wasser erledigt die Arbeit +++ Landleben: Wer wird EM-Tippkönig? +++ Vor Ort: Der schiefe Turm von Suurhusen +++ JUNGLE: Echte Niedersachsen - Probeshooting +++ Noch kein LAND & Forst Leser? Jetzt im günstigen Schnupper-Abo testen!

KLEINANZEIGEN-CENTER
Anzeigen suchen
Anzeige aufgeben
Anzeigenpreise
Agrar-Anzeigenbörse
TECHNIKBOERSE.COM
LANDECHT.DE
Sonderedition MEILENSTEINE

Sammler-Edition ?MEILENSTEINE DER LANDTECHNIK?
DLV AGRAR-MEDIEN
Ausführliche Übersicht: Alle dlv Agrar-Medien
nach oben
agrarheute.com-Services
  • Service
  • Wetter
  • Märkte & Preise
  • Shop
  • Branchenbuch
  • Apps
  • Termine
  • Lexikon
  • Jobportal
  • Unternehmensporträt
  • Prospekt-Center
  • Mediadaten
  • Dienste
  • RSS
  • Newsletter
  • App
  • Sitemap
  • Tags
  • Themen
  • Mastitis unter Kontrolle
  • Düngung
  • Precision Farming
  • Risikomanagement
  • pfluglose Bodenbearbeitung
  • Biogas-Abwärmenutzung
  • Personalmanagement
  • Finanzierung
  • Windenergie
  • In Biogas investieren
  • Generationswechsel
  • Gülletechnik
  • Fachrubriken
  • Home
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Betriebsführung
  • Landtechnik
  • Pflanze
  • Rind
  • Schwein
  • Geflügel
  • Energie
  • Bio
  • Umwelt
  • Leben
  • Specials
  • dlv - Deutscher Landwirtschaftsverlag
  • Verlag
  • Abo
  • Kleinanzeigen
  • Jobportal
  • landecht - der Shop für Land & Natur
  • Media
  • Mediadaten
  • Mediaservice dlv
  • Weitere
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutz
  • Kontakt

Die weiteren Angebote des dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag

www.dlv.de
dlv Logo